Çerkezköy

Çerkezköy, das Tscherkessen-Dorf / tscherkessisches Dorf, circa 80 km von Istanbul in Ostthrakien gelegen, wurde nach dem Kaukasuskrieg 1864 – wie auch die Ortschaften Çatalca, Şarköy und Siliviri – anlässlich der Ansiedlung von insgesamt 2 Millionen Tscherkessen und Tataren aus dem Kaukasus in der Türkei gegründet.

Das lange bedeutungslose Dorf hat sich mittlerweile zu einer aufstrebenden türkischen Industriestadt und einer Kreisstadt der Provinz Tekirdağ mit 67.617 Einwohnern (2008) entwickelt, die sich auf Ansiedlungen der Elektrotechnik und Kfz-Zulieferindustrie konzentriert. Der größte Arbeitergeber war das Siemens-Volkswagen-Kabelwerk, das Kabelstränge für Kraftfahrzeuge herstellte. Dieses Werk ist mittlerweile geschlossen.

Sehenswürdigkeiten

Der Bahnhof ist eine berühmte Haltestelle des Orientexpress.